Andreas Simon

Lothar von Hermanni

Nikolaos Tzoufras

Lothar von Hermanni

Lukas Schieb

Maurice Lungela

Nikolaos Tzoufras

Robin John

Bis zum nächsten Spiel von Eintracht in der 2. Bundesliga sind es noch:

Bis zum nächsten Spiel von Eintracht in der 2. Bundesliga sind es noch:

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Ein einziger Sieg soll in dieser Saison noch dazu kommen. In einer Partie, in dem all die anderen Spiele zuvor keine Rolle mehr spielen, wollen die Hildesheimer Handballer mit einem einzigen Sieg die Rückkehr in die 2. Handball-Bundesliga perfekt machen. Beim Relegationsturnier in der Enervie-Arena in Hagen trifft Eintracht am Samstag um 14:00 Uhr auf den Tabellenzweiten der 3. Liga Süd, den TSB Heilbronn-Horkheim. Der TSB landete am Ende nur knapp hinter Meister SG Nußloch und will nun ebenso wie das Team aus Hildesheim über die Relegation in der 2. Handball-Bundesliga landen. Doch am Ende wird nur einer den Sprung schaffen. Das gleiche gilt für die zweite Partie zwischen dem VfL Eintracht Hagen und die HSG Nord Henstedt-Ulzburg. Die Verlierer beider Spiele müssen dann noch einmal ran und spielen den ersten Nachrücker aus, falls ein Team verzichtet. Doch darauf will man im Eintracht-Lager nicht bauen, mit einem Sieg gegen Heilbronn-Horkheim soll der Aufstieg klappen.


„Wir wollen seit dem Abstieg 2015 zurück in die 2. Liga und jetzt haben wir die Chance, die wollen wir unbedingt nutzen“ sagt Lothar von Hermanni. Eintrachts Linksaußen hat sich wie seine Teamkollegen dieses Ziel zu Saisonbeginn gesteckt, jetzt soll es klappen. Die Konzentration ist spürbar beim Training in der Woche vor dem großen Spiel. Auch der Hildesheimer Trainer bereitet sich intensiv auf den Gegner vor. „Wir treffen ohne Frage auf eine starke Mannschaft, das kann man schon aus den Videos der TSB-Spiele sehen“ sagt Gerald Oberbeck. Der Coach hat schon zu Beginn der Woche den Blick auf den Gegner geworfen, der seit Samstagabend feststeht. Seitdem ist auch der Fokus voll bei dem einen Spiel, das mit einem Sieg die Träume der Eintracht-Fans wahr machen würde. Knapp 200 Eintracht-Fans werden wohl ihr Team in Hagen unterstützen. Neben zwei Fanbussen reisen auch wieder viele Anhänger mit dem Privat-Pkw in den Westen der Republik. „Diese Unterstützung ist für uns enorm wichtig“ sagt Maurice Lungela. „Wir haben alle Heimspiele gewonnen, in Hagen können wir daher mit den Fans im Rücken auch gewinnen.“ Der Rechtsaußen wird pünktlich zum Relegationsspiel in den Kader zurückkehren und auch seine Mitspieler sind bereit für das Topspiel, sodass der Kader in Bestbesetzung antreten kann.

Der TSB Heilbronn-Horkheim hat einen der stärksten Spieler selbst aufgebaut. Sebastian Heymann ist Junioren-Nationalspieler und stammt aus der eigenen Jugend. Zur neuen Saison wechselt der 19-jährige komplett in die 1. Bundesliga zu Frisch Auf Göppingen. Dort gehörte er mit einem Zweitspielrecht schon in dieser Spielzeit zum Kader und machte 24 Tore in seinen ersten 15 Erstligaauftritten. Zuletzt bei der knappen 29:30-Niederlage der Göppinger am Mittwochabend gegen Melsungen traf er viermal. Für den TSB Heilbronn-Horkheim ist er als bester Feldtorschütze im linken Rückraum 188-mal erfolgreich gewesen. Nur Siebenmeterschütze Marcel Lenz (80 Strafwurftore bei 94 Versuchen) ist mit 194 Toren insgesamt der beste Werfer des Südzweiten. Insgesamt steht das Team von Trainer Jochen Zürn vor einem Umbruch, denn mehrere Spieler werden das Team verlassen, gleichzeitig stehen aber bereits einige Neuzugänge fest. Doch die intakte Mannschaft will in ihrem letzten gemeinsamen Spiel in dieser Formation noch einmal groß aufspielen. Eintracht Kapitän Robin John ist vor dem starken Gegner aber nicht Bange: „Wir haben in diesem Jahr in allen Topspielen gute Leistungen gezeigt, wir werden auch am Samstag gut drauf sein und wollen am Ende gewinnen.“


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