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Diese Auszeichnung ist ein dickes Ausrufezeichen hinter der Jugendarbeit der Handballer von Eintracht Hildesheim. Die Handball-Bundesliga hat die Nachwuchsarbeit mit dem HBL-Jugendzertifikat ausgezeichnet und der Abteilung dabei sogar erstmals das Jugendzertifikat mit Stern verliehen. Diese besondere Ehre konnte neben Eintracht aus der 2. Liga nur TUSEM Essen erreichen, aus der DKB-Handball-Bundesliga sind es nur sieben weitere Clubs. „Das ist eine ganz große Auszeichnung für die Jugendarbeit um unseren Jugendkoordinator Henrik Hamann“ sagt Eintracht-Geschäftsführer Gerald Oberbeck. „Wir arbeiten viel für die Ausbildung unseres Nachwuchses und freuen uns sehr, dass wir bundesweit zu den neun Vereinen mit der höchsten Zertifizierung gehören.“ Auch Jugendkoordinator Henrik Hamann freute sich nach der Bekanntgabe sehr: „Unsere Jugendtrainer leisten tolle Arbeit, da ist es für alle schon etwas besonderes, wenn wir als Team so ein Gütesiegel erlangt haben.“


2007 wurde das Jugendzertifikat als ligaübergreifendes Gütesiegel geschaffen. Einstimmig sprachen sich die Clubs für das anspruchsvolle Vergabeverfahren aus. Seit 2008 wird es an Proficlubs vergeben, die für Nachwuchs-Handballer in ihren Leistungszentren entsprechend gute Rahmenbedingungen bieten. Das Jugendzertifikat setzt voraus, das Nachwuchsspieler in Club und Umfeld möglichst optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien geprüft, wie z. B. ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Mit der Vergabe für das Jahr 2018 wurde das Zertifikat zum elften Mal vergeben. Der Ausschuss, der das Zertifikat jährlich vergibt, besteht aus Professor Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (Olympiasieger 1980 als Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer Handball-Bundesliga GmbH). Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorrausetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern zu reifen.

Insgesamt wurden 22 Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga mit dem Jugendzertifikat für ihren nachhaltigen und ressourcenintensiven Aufbau hervorragender Rahmenbedingungen für die Nachwuchsförderung ausgezeichnet. Mit besonderem Prädikat wurden wie schon im Vorjahr die Füchse Berlin und die TSV Hannover-Burgdorf dekoriert, außerdem auch die Erstligisten SG Flensburg-Handewitt, SC DHfK Leipzig, SC Magdeburg, MT Melsungen und TuS N-Lübbecke. Aus der 2. Liga sind Aufsteiger Eintracht und TUSEM Essen in der höchsten Klasse dabei. Das Jugendzertifikat ohne die Zusatzbezeichnung „mit Stern“ erhielten aus der 2. Liga nur noch der HSC 2000 Coburg, der HBW Balingen-Weilstetten, der Bergischer HC und der EHV Aue. Die weiteren Erstligisten sind FRISCH AUF! Göppingen, THW Kiel, TBV Lemgo, HSG Wetzlar, TSV GWD Minden, HC Erlangen, TVB 1898 Stuttgart, Rhein-Neckar Löwen und VfL Gummersbach.


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