Fynn Wiebe

Julius Heil

Lukas Schieb

Matteo Ehlers

Maurice Lungela

Paul Janis Twarz

Bis zum nächsten Spiel von Eintracht in der 3. Liga Nord sind es noch:

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Eine mit 2.315 Zuschauern prall gefüllte Volksbank Arena bildete am Sonntagabend einen prächtigen Rahmen für das Derby zwischen unserer Eintracht und den Gästen vom MTV Braunschweig. Nach einer jederzeit spannenden und hart umkämpften Partie, in dem die spielerischen Höhepunkte etwas auf der Strecke blieben, setzte sich unser Team nach einem energischen Schlussspurt am Ende mit 30:26 durch. Nach der ersten Hälfte hatte Braunschweig mit 14:13 geführt. Nach diesem wichtigen doppelten Punktgewinn wechselt unsere Mannschaft gemeinsam mit dem HC Empor Rostock an der Tabellenspitze ins neue Jahr.  


Rund 100 mitgereiste Fans des MTV unterstützten ihr Team prächtig und hatten ihren Anteil an der stimmungsvollen Atmosphäre in der Arena. Unser Trainer Gerald Oberbeck war durch die Verletzung von Maurice Lungela zum Umstellen gezwungen, brachte Radek Dolezel im rechten Rückraum neben Lukas Schieb und Julius Heil. Die Löwenstädter waren mit viel Selbstbewusstsein angereist und hatten in Arial Panzer einen sicheren Rückhalt hinter ihrer aggressiven Abwehr. Vom Anpfiff an entwickelte sich eine intensive Auseinandersetzung mit kräftig zupackenden Defensivreihen. Nach zehn Minuten führten die Gäste 5:2, weil unsere Spieler im Angriff zu wenig Durchschlagskraft entwickelten und Braunschweig die sich bietenden Chancen konsequent nutzte. In unserer Abwehr stimmte die Abstimmung nicht immer. Nach einer Viertelstunde führten die Gäste 8:5. Ole Zakrzewski kam jetzt auf unserer Seite für Julius Heil in den linken Rückraum. Insbesondere Braunschweigs Linkshänder Lasse Giese bereitete unserer Abwehr Probleme, erzielte sechs Treffer im ersten Durchgang. Jakub Lefan verlor das Torwartduell gegen Oldie Panzer phasenweise, blieb aber im Tor. „Wir könnten nicht wechseln, weil Paul Twarz angeschlagen auf der Bank saß" erklärte Gerald Oberbeck nach dem Spiel. In den letzten Minuten der ersten Hälfte brachte sich unser Team wieder in Schlagdistanz. Zweimal allerdings versagten die Nerven, als Ole Zakrzewski und Nikolaos Tzoufras den möglichen Ausgleich freistehend vergaben. Beim Kabinengang führte Braunschweig nicht unverdient 14:13. Gleich nach Wiederanpfiff ließ unser Coach den Braunschweiger Spielmacher Moritz Philipp Krause in Sonderbewachung nehmen, Kapitän Lothar von Hermanni erledigte diesen Auftrag mit Erfolg. Der MTV erhöhte nach Wiederanpfiff schnell auf 16:13, ehe sich unser zügig auf 15:16 wieder heran warf. Braunschweig agierte mit wechselnden Deckungsformationen, das bereitete unseren Angreifern weiter Probleme. Die Begegnung insgesamt wurde jetzt zäher, weil um jeden Ball hart gekämpft wurde, was sich nachteilig auf den Spielfluss, nicht aber auf die Spannung auswirkte. Verbissene Zweikämpfe prägten das Spiel in der Phase um die 45. Minute herum. Insbesondere Nikolaos Tzoufras lieferte sich heiße Duelle mit der Braunschweiger Abwehr. In der 43. Minute wackelten die Tribünen der Arena, als Rene Gruszka den 20:20 Ausgleich erzielte. Jakub Lefan hatte sich etwas gesteigert, parierte in dieser Phase etwas stärker als seine Braunschweiger Gegenüber. In der 45. Minute gelang unserer Mannschaft die erste Führung im gesamten Spiel. Braunschweig aber holte sich Führung wieder zurück, wollte dieses Derby unbedingt nach Hause bringen. In der 50. Minute führten die clever spielenden Gäste 25:23.  Die Spannung stieg noch einmal, als es in die letzten zehn Minuten ging. Per Hüftwurf gelang Rene Gruska der umjubelte Ausgleich. Endlich wurde jetzt auch die Abwehr stärker, machte die Räume enger und verschob effektiver, was Braunschweiger Stürmerfouls zur Folge hatte. Im Endspurt sorgten dann konsequent vorgetragene Gegenstöße für die entscheidende Führung. Lothar von Hermanni, Rene Gruszka und der aufopferungsvoll kämpfende Lukas Schieb brachten die Halle beim 28:25 endgültig zum Beben. Ole Zakrzewski setzte mit dem 30:26 den Schlusspunkt unter ein tolles Derby. „Das war heute vom Kampf, der Einstellung und der Emotion her stark, vom spielerischen her hat meine Mannschaft heute einiges vermissen lassen. Ich glaube aber, dass wir am Ende verdient gewonnen haben. Im entscheidenden Moment hat sich die Abwehr gesteigert und besser verschoben“ fasste unser Trainer das Spiel zusammen.

 

Eintracht Hildesheim – MTV Braunschweig  30:26  (13:14)

 

Eintracht: Paul Twarz, Jakub Lefan – Ole Zakrzewski (8), Rene Gruszka (9/4), Bela Pieles, Lukas Schieb (6), Julius Heil, Nikolaos Tzoufras (1), Fynn Wiebe, Radek Dolezel (5), Lothar von Hermanni (1), Norman Kordas, Matteo Ehlers

 

MTV Braunschweig: Ariel Panzer, Leon Krka – Felix Geier (2), Marco Karaula (6), Kamel Pedryc, Jürgen Steinscherer (1), Vladko Ranogajec (2), Tim Alex, Niklas Wolters, Philipp Moritz Krause (4/1), Klaas Nikolayzik (1), Lasse Giese (9), Max Berthold, Fabian Donner 

 

Schiedsrichter: Matthias Mischinger und Thomas Näther

Zuschauer: 2315

Zeitstrafen: Eintracht 3 (2 x Schieb, Ehlers) – MTV 7 (2 x Alex, 2 x Seekamp, Nikolayzik, Krause, Karaula)

Siebenmeter: Eintracht 5/4  (Gruszka scheitert an Krka)   - MTV 2/1 (Krause an die Latte)

Spielfilm: 0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 2:3, 2:4, 2:5 (Auszeit Eintracht/11.), 3:5, 4:5, 4:6, 5:6, 5:7, 5:8 Auszeit Eintracht/15.), 6:8, 6:9, 7:9, 7:10, 8:10, 8:11, 9:11, 9:12, 10:12, 10:13, 11:13, 12:13 (Auszeit MTV/28.), 12:14, 13:14 (Hz.), 13:15, 13:16, 14:16, 15:16, 15:17 (35.), 16:17, 16:18, 17:18, 17:19, 18:19, 18:20, 19:20, 20:20 (43./Auszeit MTV), 20:21, 21:21, 22:21 (45.), 22:22, 22:23, 23:23, 23:24, 23:25 (Auszeit Eintracht/50.), 24:25 (Auszeit MTV/53.), 25:25, 26:25, 27:25, 28:25, 29:25, 29:26, 30:26


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