Matteo Ehlers

Robin John

Leon Krka

Maurice Lungela

Matteo Ehlers

Lukas Reichenbach

Lukas Schieb

Leon Krka

Nikolaos Tzoufras

Fynn Wiebe

Maurice Lungela

Ole Zakrewski

Lothar von Hermanni

Bis zum nächsten Spiel von Eintracht in der 3. Liga Nord-Ost sind es noch:

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Nächstes Spiel der Saison 2019/2020 (3. Liga Nord-Ost): Sonntag, 8. Dezember 2019 um 17:00 Uhr • Eintracht Hildesheim – HG Hamburg-Barmbek

Der EHV Aue präsentierte sich im Zweitliga-Duell bei Eintracht Hildesheim als der erwartet schwere Gegner. Am Ende eines jederzeit spannenden Spiels hatten die Gastgeber mit 28:26 aber das bessere Ende für sich. Bis in die zweite Spielhälfte hatte es so ausgesehen, als könnte die stolze Serie von sechs Heimsiegen in Serie reißen. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt und der besseren Reserven setzten sich die Domstädter am Ende eines Spiels auf gutem Zweitliganiveau verdient durch. Mit nunmehr 14:8 Punkten verbesserte sich das Team des Eintracht-Trainergespanns Gerald Oberbeck/Michael Jahns dank der Punktverluste von Bittenfeld und Essen in der Tabelle bis auf den fünften Rang.


Das Eintracht-Team wurde bereits im Vorfeld eindringlich auf die Schwere der Aufgabe hingewiesen, welche im siebten Heimspiel der Saison auf sie wartete. In der letzten Serie hatten die Hildesheimer gegen den Gast aus dem Erzgebirge zwei empfindliche Niederlagen einstecken müssen. Personelle Veränderungen gab es bei der Eintracht auf zwei Positionen: Für Maurice Lungela, der mit dem Großburgwedeler Drittligateam nahezu zeitgleich in Berlin aktiv war, rückte Nils Eichenberger erstmals nach langer Verletzungspause in den Mannschaftskader. Tim Gerstmann sollte im Spiel gegen den EHV anstelle von Jürgen Steinscherer die Linksaußenposition besetzen.

 

Allerdings begann das Spiel nicht so, wie es die Eintracht-Fans unter den knapp 1700 Zuschauern in der Sparkassen-Arena erhofft hatten. Die Gastgeber ließen in der Abwehr die gewohnte Sicherheit vermissen, zudem präsentierten sich die beiden Torhüter Dennis Klockmann und Pascal Kinzel nicht in der zuletzt gezeigten Form. Die Gäste, die auf ihre Rückraumspieler Brykner, Sigtryggsson, und Mägi verzichten mussten, nutzten diese Schwächen konsequent aus und lagen über weite Strecken der ersten Halbzeit knapp in Führung. Erst zur Mitte der ersten Halbzeit gelang Dimitios Tzimourtos der erste Ausgleich zum 8:8. Wer glaubte, dass die Gastgeber nun das Spielgeschehen beherrschen könnten, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Die kampfstarken Gäste gingen erneut in Führung.

 

Zusätzliche Aufregung und erboste Proteste von der Zuschauertribüne gab es in der 20. Spielminute, als die beiden Schiedsrichter den Eintracht-Spielmacher Damien Kabengele nach einem Strafwurf disqualifizierten. Der kongolesische Nationalspieler hatte nach Meinung der Referees den gegnerischen Torhüter mit seinem Wurf absichtlich im Gesicht getroffen. Von dieser Sekunde an waren die Fans in der Hildesheimer Sparkassen-Arena vollends zum Leben erwacht. Wie ein Mann standen sie fortan hinter ihrem Team. Allerdings gelang es den Eintrachtler trotz der lautstarken Unterstützung ihrer Fans immer noch nicht, die Schwächen im Abwehrverhalten abzustellen. Auch im Angriff lief nicht alles nach Wunsch. Gleich mehrfach ließen sie die Möglichkeit aus, ihrerseits in Führung zu gehen. Symptomatisch die Sekunden unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff. Die Eintracht vergibt sechs Sekunden vor dem Wechsel die Ausgleichschance zum 16:16 durch einen Wurf an den Pfosten, der Ball landet beim Gegner und quasi mit dem Halbzeitpfiff trifft Aues Rückraumspieler Felix Kempe zum 17:15 zugunsten der Erzgebirgler.

 

In der Halbzeitpause zeigte das Eintracht-Trainerteam den Spielern die Fehler im bisherigen Spiel auf. Dass die Spieler den Worten der Trainer aufmerksam zugehört hatten, bewiesen sie unmittelbar nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit. Die Hausherren präsentierten sich nun deutlich aufmerksamer im Abwehrverhalten, auch kehrte Torhüter Dennis Klockmann zur gewohnt guten Form dieser Saison zurück. Nach nur sechs Minuten war der Rückstand aufgeholt, weitere fünf Minuten später lagen die Gastgeber mit 22:20 in Front. Die zweite Halbzeit war auf beiden Seiten in erster Linie von starken Abwehrreihen und guten Torhüterleistungen geprägt: Fielen im ersten Spielabschnitt noch 32 Tore, so waren es in Halbzeit Zwei nur noch ganze 22. Bis zur 53. Spielminute gelang es den Hildesheimern, ihren Vorsprung vorentscheidend bis auf 26:22 auszubauen.

 

In der Schlussphase sorgten die Eintrachtler noch einmal ungewollt für Spannung, als ihr bester Torschütze Michael Hoffmann einen Strafwurf an den Pfosten setzte und nur wenige Sekunden später Nils Eichenberger, der nach monatelanger Verletzung sein Saisondebüt gab, ebenfalls vom „Punkt“ scheiterte. Die Gäste wussten daraus allerdings kein Kapital zu schlagen. Zwar gelang es ihnen noch, den Rückstand bis zum Schlusspfiff auf zwei Tore zu verkürzen, in Gefahr geriet der insgesamt verdiente Sieg von Eintracht Hildesheim nicht mehr.

 

Nach dem Spiel zog ein zufriedener Eintracht-Trainer Oberbeck Bilanz. „Es war ein Super-Spiel, jederzeit spannend und ich sehe uns aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit am Ende als verdienten Sieger. Wir haben in der Halbzeitpause die Fehler der ersten Spielhälfte deutlich aufgezeigt und die Mannschaft hat sofort reagiert und die Schwächen abgestellt“, zollte der Coach seinem Team ein großes Lob. „Nachdem wir recht schnell den Ausgleich geschafft hatten, haben wir das Spielgeschehen beherrscht, so dass der Spielverlauf am Ende trotz der beiden vergebenen Strafwürfe klar war. Gefreut hat es mich, dass wir Nils Eichenberger nach so langer Verletzungspause heute schon ein paar Spielminuten geben konnten. Michael Quist war seine Verletzung noch deutlich anzumerken. Nach der Disqualifikation von Damien musste er deutlich mehr Spielanteile übernehmen als es geplant war. Wir werden sein Trainingspensum in der laufenden Woche umstellen und hoffen, dass er zum Spiel am kommenden Sonnabend beim Tabellenzweiten wieder fit ist.“

 

Eintracht Hildesheim spielte in folgender Aufstellung: Dennis Klockmann (TW), Pascal Kinzel (TW); Dimitrios Tzimourtos (3), Georgi Nikolov, Michael Hoffmann (7/3), Michael Quist (2), Robin John (4), Milan Weißbach (1), Konstantin Chantziaras (3), Damien Kabengele (3/3), Nikolaos Tzoufras (5), Tim Gerstmann, Nils Eichenberger, Marvin Nartey.

 

Spielstationen: 1:2 (5.), 4:6 (10.), 7:8 (15.), 11:12 (20.), 13:15 (25.), 15:17 (30., Halbzeit), 17:18 (35.), 20:20 (40.), 23:22 (45.), 24:22 (50.), 27:23 (55.), 28:26 (60., Endstand).


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