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Maurice Lungela

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Bis zum nächsten Spiel von Eintracht in der 3. Liga Nord-Ost sind es noch:

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Nächstes Spiel der Saison 2019/2020 (3. Liga Nord-Ost): Sonntag, 8. Dezember 2019 um 17:00 Uhr • Eintracht Hildesheim – HG Hamburg-Barmbek

Der Strategieplan von Eintracht-Trainer Jürgen Kloth ist voll aufgegangen. Durch eine couragierte Leistung brachte die männliche A-Jugendmannschaft von Eintracht Hildesheim im Spiel der Jugendhandball-Bundesliga Ost dem SC DHfK Leipzig die erste Niederlage in eigener Halle bei. Nach sechzig Minuten mit einer starken kämpferischen Leistung bejubelten die Eintracht-Youngster mitsamt ihres Anhangs den hart erkämpften, aber sicherlich nicht unverdienten 31:29-Sieg.


Der Eintracht-Coach hatte seine Schützlinge akribisch auf die schwere Aufgabe eingestellt. Zwar benötigten die Eintrachtler ein paar Minuten, bis sie sich auf das schnelle Angriffsspiel der Gastgeber eingestellt hatten, doch spätestens nach fünf Spielminuten gaben die Gäste in der neu erbauten Leipziger Rabet-Sporthalle den Ton an. Vor allem die Abwehr der Eintracht gewann von Minute zu Minute an Stärke und Selbstsicherheit. Die beiden Eintracht-Torhüter stärkten ihren Vorderleuten mit tollen Paraden zusätzlich den Rücken. So gelang es den Kloth-Schützlingen zwischen der 7. und 13. Spielminute, von 4:4 auf 7:4 davonzuziehen. Dieses Drei-Tore-Polster sollte nahezu über die gesamte Spielzeit Bestand haben. Trotz zahlreicher Zeitstrafen, welche die Gäste im ersten Spielabschnitt kassierten, bestimmten Eintracht-Spielmacher Torben Sauff und seine Nebenleute mit überlegten Angriffsaktionen das Spielgeschehen. Immer wieder gelang es, den Eintracht-Kreisläufer Paul Hoppe glänzend in Szene zu setzen. Der junge Nachwuchsakteur machte in Leipzig sein bislang bestes Spiel im Trikot der A-Jugend und kam bei acht Würfen auf acht Torerfolge – eine überragende Quote von 100 Prozent!

 

Allerdings waren die Messestädter natürlich nicht willens, ihren bislang makellosen Heimnimbus so einfach aufzugeben. Sie hielten beherzt dagegen und versuchten mit schnellem Kombinationsspiel, den Rückstand zu verkürzen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit kassierte die Eintracht kurz nacheinander zwei Zeitstrafen. Nun waren es einige tolle Paraden von Torhüter Lennart Gobrecht, eine kämpferisch starke Abwehrleistung sowie der Tordrang von Paul Hoppe, die den Gästen zur Pause eine 17:12-Führung bescherten.

 

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts waren es erneut die Gäste aus Niedersachsen, die dem Spielgeschehen ihren Stempel aufdrückten. Zehn Minuten lang konnten sie durch ihre abgeklärte Spielweise den Vorsprung noch halbwegs konstant halten. Doch der Druck des DHfK nahm von Minute zu Minute zu. Eine kurze Eintracht-Schwächephase zwischen der 41. und 44. Spielminute nutzen die Hausherren, um den Rückstand bis auf 21:22 zu verkürzen. Der Ausgleich sollte ihnen allerdings nicht mehr gelingen. In dieser vorentscheidenden Phase setzten Lutz Heiny und Tom Landgraf die entscheidenden Akzente für die Eintracht. Der Rückraumshooter hielt den Gegner fast zehn Minuten lang im Alleingang auf Abstand, Eintracht-Keeper Landgraf entschärfte hochkarätige Chancen der Leipziger gleich reihenweise. Zum Leidwesen der mitgereisten Eintracht-Fans versäumten es die Gästespieler durch mehrere Ballverluste im Aufbauspiel, dass die endgültige Entscheidung zu ihren Gunsten nicht schon zehn Minuten vor Schluss fiel. So hatte auch in der 56. Spielminute, als Paul Hoppe zum achten Mal im gegnerischen Gehäuse einnetzen konnte, eine knappe Zwei-Tore-Führung der Hildesheimer noch immer Bestand. Zudem sorgten die beiden Referees in den letzten sechzig Sekunden noch einmal für Hochspannung, als sie binnen weniger Sekunden zwei strittige Entscheidungen zugunsten des Heimteams fällten. Diesen gelang derart begünstigt sogar noch der Anschlusstreffer zum 29:30. Im direkten Gegenzug sorgte Eintracht-Rechtsaußen Nils Wilken – den seine Verletzung aus dem Freiberg-Spiel noch merklich behinderte – für die endgültige Entscheidung, als er nach einem Zuspiel von Philip Müller den 31:29-Endstand erzielte. Wenige Sekunden später fiel sich das Eintracht-Kollektiv jubelnd in die Arme – nach zwei Niederlagen in gegnerischen Hallen und der Heimpleite gegen Freiberg konnten die Spieler endlich wieder das ersehnte „Auswärtssieg, Auswärtssieg!“ skandieren. Selbst der sonst so beherrschte Eintracht-Coach Jürgen Kloth ließ sich nach diesem Handball-Krimi zu einer emotionalen Geste der Zufriedenheit „hinreißen“.

 

Auch ihm war nach dem Schlusspfiff die Erleichterung über den doppelten Punktgewinn deutlich anzumerken. Durch den hart erkämpften Auswärtssieg hatte sein Team den Absturz ins Mittelmaß verhindern können. „Aber es war ein ganz hartes Stück Arbeit, die Jungs sind teilweise bis an ihre Grenzen gegangen! Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt und dadurch über weite Phasen das Spiel bestimmt. Als es dann eng wurde, hat Lutz Heiny, der nach seiner siebenwöchigen Verletzungspause erstmals wieder dabei war, die Verantwortung übernommen und fast im Alleingang für den Fortbestand unserer Führung gesorgt“, zollte der Trainer seinem lange verletzten Rückraumspieler höchsten Respekt. „Aber es war vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung, mit der wir uns den Auswärtssieg gesichert haben. Auch unsere Torwarte haben nach ihrer eher mittelmäßigen Leistung im letzten Spiel diesmal wieder überzeugen können. Der DHfK besitzt in eigener Halle eine enorme Stärke, sie werden in ihren Heimspielen nicht mehr allzu viele Punkte abgeben“, wies der Coach dem Sieg seines Teams einen hohen Stellenwert zu.

 

Eintracht Hildesheim spielte in folgender Aufstellung: Tom Landgraf (TW), Lennart Gobrecht (TW), Nils Wilken (2), Mathis Poetzsch, Paul Hoppe (8), Jannes Haberecht (1), Philipp Brunotte, Philip Müller (3), Max Lukas Linderkamp, Hamza Hakíć, Torben Sauff (5), Alexander Müller, Lutz Heiny (12/5).

 

Stationen: 2:2 (5. Minute), 4:6 (10.), 5:8 (15.), 8:9 (20.), 10:14 (25.), 12:17 (30. Halbzeit), 15:19 (35.), 18:21 (40.), 21:23 (45.), 24:26 (50.), 26:28 (55.), 29:31 (60. Endstand).


 

 

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