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Am drittletzten Spieltag der aktuellen Zweitligasaison hat der DHfK Leipzig etwas Besonderes vor. Der seit März 2012 bestehende Zuschauerrekord in einem Ligaspiel im Leipziger Männerhandball soll am kommenden Sonnabend gegen Eintracht Hildesheim geknackt werden. Um 19.30 Uhr empfangen die Messestädter den Gast aus Niedersachsen in der Arena Leipzig.

Mindestens 6318 verkaufte Eintrittskarten sind das angestrebte Ziel der Messestädter, das wäre dann neuer Rekord!


Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich die Organisatoren so einiges ausgedacht. So wird im Vorspiel um 17.30 Uhr das mit ehemaligen Nationalspielern gespickte „Team Kretzsche“ des Sport1-Handballexperten Stefan Kretzschmar gegen eine regionale Auswahl antreten. Gecoacht wird die Prominentenauswahl von keinem Geringeren als dem ehemaligen Bundestrainer Heiner Brand. Und das ist noch nicht alles: Der SC DHfK bietet seinen Fans mit der Vorstellung des neuen DHfK-Songs „Handball für Leipzig“! eine absolute Weltpremiere.

 

Angesichts dieses imposanten Rahmenprogramms könnte das Spiel des Tabellenvierten gegen unser Team eventuell sogar etwas in den Hintergrund rücken. Doch weit gefehlt! Die Messestädter werden mit allen Mitteln versuchen, ihre letzte Chance auf den Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga zu wahren. Bei drei Punkten Rückstand auf den aktuellen Dritten aus Bietigheim sind die Aufstiegschancen der Sachsen allerdings nur noch gering. „Der Knackpunkt im Kampf um die Aufstiegsplätze war die Niederlage im direkten Duell der beiden Kontrahenten am Ostersamstag, das Leipzig in der eigenen Halle mit 28:30 verloren hat“, sieht Eintrachts Trainer Gerald Oberbeck den Grund für einen möglichen Nichtaufstieg der Messestädter. „Dabei hatte ich den DHfK eigentlich zu den heißesten Aufstiegskandidaten gezählt, denn sie besitzen eine sehr starke und ausgeglichene Mannschaft. Aber abgerechnet wird erst zum Schluss, denn Bietigheim hat auch noch schwere Gegner vor der Brust. Vielleicht geht da ja noch etwas für das DHfK-Team!“

 

Allerdings würde unsere Mannschaft nur zu gern einen oder gar zwei Punkte aus der sächsischen Metropole mitnehmen. Und Oberbeck hätte auch keine Probleme damit, den Messestädtern ihre Aufstiegsambitionen durch einen Auswärtssieg vollends zu rauben. „Aber das wird ganz, ganz schwer – in der aktuellen Situation nahezu unmöglich. Zwar haben wir in dieser Saison schon zweimal gegen die Mannschaft von Trainer Christian Prokop gewonnen, aber derzeit ist unsere personelle Situation so angespannt, dass wirklich schon alles perfekt für uns laufen muss, wenn wir am Sonnabend punkten wollen“, so Coach Oberbeck zur Schwere der Aufgabe. Zumal sich die personelle Situation unseres Teams erneut verschlechtert hat. Mit Marvin Nartey und Georgi Nikolov haben sich zwei neue Patienten im Eintracht-Lazarett eingefunden. „Bei Georgi habe ich noch Hoffnung auf einen Einsatz, bei Marvin sieht es genau wie bei Dimitrios Tzimourtos eher schlecht aus. Wir werden also wieder einmal das Abschlusstraining abwarten müssen, ehe sich unser Kader für Leipzig herauskristallisieren wird.“ Mit einer Rückkehr eines der anderen Langzeitverletzten im Eintracht-Mannschaftskader rechnet Oberbeck in dieser Saison nicht mehr. Man darf also gespannt sein, mit welchen Spielern das Eintracht-Team die Reise nach Leipzig antreten wird.

 

Erfreulich anzumerken ist allerdings die Tatsache, dass Hildesheims Rückraumshooter Michael Qvist in Riesenschritten auf dem Wege zu seiner Bestform ist. Im Spiel gegen Nordhorn-Lingen zeigte er während seines knapp dreißigminütigen Einsatzes auf dem Spielfeld eine sehr überzeugende Leistung. Für den 30-Jährigen, der die Eintracht zum Saisonende verlassen wird, steht die Partie in der Leipziger Arena unter einem besonderen Aspekt: Durch einen starken Auftritt kann der sympathische Däne die DHfK-Fans schon jetzt von seinen Qualitäten überzeugen. Qvist wird in der kommenden Saison bekanntlich für die Sachsen auf Torejagd gehen.


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